Im Moment ist das Flugzeug HB-HOS, das unser Verein der Junker Flugzeugwerke AG übergeben hat und Herr Dieter Morszeck anlässlich der GV 2019 unseren Mitgliedern versprach, es in Altenrhein zu sanieren. Wie weit die Sanierungsarbeiten fortgeschritten sind, wird von Herrn Morszeck verschwiegen.

Fazit: Die JU-AIR wird in den nächsten drei Jahren nicht mehr abheben können und für mich als CEO ist die Ära nach 40 Jahren zu Ende. An dieser Stelle möchte ich als CEO, der die JU-AIR  36 Jahre aktiv erleben durfte, allen herzlich danken, die in irgendeiner Art und Weise zum einmaligen Erfolg beigetragen haben. Was wir zusammen erreicht haben, wird in die Luftfahrtgeschichte eingehen.

Danke Tante JU, Du hast uns viele unvergessliche Erlebnisse vermittelt und Du warst stets zuverlässig.

Das zweite spezielle Kapitel ist das Auslaufen der 30 jährigen Baurechtsverträge am 31.12.2022. Unser Verein hat es geschafft, bis zum Ablaufen der Verträge die erstellten Gebäude im Wert von rund 17 Millionen auf «null» abzubezahlen. Das wurde nur möglich, dank der grossartigen Leistung unserer Profis und Freiwilligen. Auch dazu haben unsere Behörden eine andere Meinung und wollen lieber unser Museum schliessen als ein Gutachten zu befolgen, das sie selber erstellen liessen und das genau das aussagt, wie ein Museumsbetrieb der Zukunft geführt werden sollte. Ich hoffe, dass unsere Politiker, und am Schluss unsere Medien sehen, was für eine ausserordentliche Leistung durch unsere Organisation erbracht wurde und somit der Neid und die Eifersucht über unseren Erfolg, den wir in den letzten 40 Jahre erreichten, besiegt wird.

Nun wissen Sie, warum das Jahr 2022 für mich ein spezielles Jahr ist und über vieles entscheiden wird.

All denjenigen, die unsere Sache in irgendeiner Art und Weise unterstützen, danke ich ganz herzlich.

CEO AIR FORCE CENTER

Kurt Waldmeier