STIFTUNG und VEREIN2018-11-05T20:18:23+00:00

Stiftung MHMLW und Verein VFL

MHMLW – Ziel und Zweck

Die Stiftung bezweckt die Erstellung zusätzlicher Ausstellungs- und Betriebsräume für das Museum der schweizerischen Luftwaffe. Die Stiftung stellt die fachgerechte Auswahl und Aufbewahrung der Gegenstände und Dokumente sowie den professionellen Unterhalt und die wissenschaftliche Betreuung der Sammlung historisches Material der schweizerischen Luftwaffe sicher. Die Stiftung macht das historische Ausstellungsgut in einem Museum der Öffentlichkeit zugänglich und stellt sicher, dass die historische Sammlung interessierten Personen zugänglich ist. Die Stiftung verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.

VFL –  Ziel und Zweck

Der VFL fördert das öffentliche Interesse an Geschichte, Gegenwart und Zukunft der schweizerischen Luftwaffe, indem er das Flieger Flab Museum betreibt. Der VFL kann Demonstrations- und Nostalgieflüge mit historischen Luftfahrzeugen durchführen. Er betreibt zu diesem Zweck die JU-AIR. Der VFL unterstützt die Interessen der schweizerischen Luftwaffe. Der VFL fördert den Zusammenhalt und die Kameradschaft unter den Mitgliedern. Der VFL arbeitet mit Organisationen zusammen, die die Geschichte der schweizerischen Luftfahrt der Öffentlichkeit bekannt machten.

Freiwillige Mitarbeiter VFL 2018

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Generalversammlung VFL 21. April 2018 im Air Force Center Dübendorf


Viel ist passiert in den 39 Jahren des erfolgreichen Vereins der Freunde des Museums der Luftwaffe. Nächstes Jahr feiert dieser den 40. Geburtstag, ist somit im besten Alter, gesund, mit über 8000 Mitgliedern, aber bei weitem nicht sorgenfrei.

Nach der Begrüssung der über 300 anwesenden Mitglieder, der besonderen Gäste und dem Gastreferenten Brigadier R. Siegentaler durch den Präsidenten Urs Loher, kommt dieser sofort zur Sache „es gilt, einen Streit zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu vermeiden, um die Zukunft nicht zu verlieren.“

Grund ist ein Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle von 2017, eine Nachprüfung aus einer Überprüfung im Jahre 2010, welche den drei Stiftungen des historischen Armeematerials vorhält, sammelwütige Militaristen zu sein. Das tut weh, wissend mit wie viel Begeisterung wir seit 1978 das Material der dunkelblauen Waffengattung sammeln, restaurieren, pflegen und ausstellen. Notabene bis 2009 ohne Unterstützung vom Bund, mit einem kleinen Profiteam und etwa 200 Freiwilligen, welche bis heute mehr als 10 000 Arbeitsstunden pro Jahr leisten. Seit dann haben wir dokumentierte Vorgaben, die Sammlungspolitik des Bundes, Leistungs- und Zielvereinbarungen. Seither pflegen wir gute Beziehungen zur verantwortlichen Zentralstelle für historisches Armeematerial ZSHAM in Bern. Vorher war unser Verein als Trägerschaft des Flieger Flab Museums frei zu bestimmen, was und wie viel – mit Geld von Sponsoren und Gönnern finanziert – sammeln, mit Freiwilligenarbeit restaurieren, ausstellen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ist das heute nicht immer noch so? Wir betreiben das Museum und die JU-AIR in vier von uns finanzierten Hallen, jährlich über 20 000 Besucher und 10 000 Flugpassagiere sind Beweis einer erfolgreichen Idee, die hoffentlich auch dann weiterlebt, wenn die alten Baurechtsverträge Ende 2022 auslaufen. Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis und jeder Augenblick der Gegenwart ist ein Geschenk. Sorgen wir also heute dafür, damit die Zukunft ebenso erfolgreich wird, wie es unsere Vergangenheit war. Nach dieser kritischen Situationsanalyse wurden die statuarischen Geschäfte speditiv abgewickelt und einstimmig genehmigt. Danach wartete der Geschäftsleiter Kurt Waldmeier mit seinen Mitarbeitern mit einer Darbietung auf, welche die heutige, verworrene Situation bildlich darstellte, glücklicherweise brachte der Jongleur Kaspar Tribelhorn mit seiner gekonnten Darbietung wieder Ordnung in die vielen Bälle, jeder Einzelne stellvertretend für ein Problem, das in Zukunft zu lösen ist.

Beim anschliessenden Aperitif konnte ein intensiver Gedankenaustausch zwischen den politischen Behörden, vertreten durch Lothar Ziörjen, Marlis Dürst, den ehemaligen Kommandanten der Luftwaffe Arthur Moll, Walter Dürig, Hansruedi Fehrlin, Markus Gygax, den Vertretern von Partnerorganisationen wie der Zentralstelle historisches Armeematerial, der IG Uem, dem AeCS und den Freunden aus Payerne Clin d’Ailes, usf gepflegt werden. Diese Möglichkeit ist wohl der Hauptgrund, warum man das Datum der GV rot in der Agenda einträgt. Hauptthemen dieser Gespräche war nebst den heute aufgeworfenen Fragen wohl die Zukunft der Luftwaffe, Stichwort BODLOV, sowie die des Flugplatzes Dübendorf mit Zivil- und Militäraviatik und dem Innovationspark. Quo vadis?

Übrigens: die GV 2019 findet am Samstag den 27. April 2019, 14.00 Uhr im Fliegermuseum statt.

Text: Manfred Hildebrand / Foto: © Peter D. McCarthy