Nach dem historischen Moment vom 15. September 2016, als die erste Replika Junkers F13 in Dübendorf offiziell abgehoben hat, wurde durch die Initianten entschieden, drei weitere F13’s aufzubauen. Die Absicht hinter dem Vorhaben ist es, die neuen Modelle an ausgewählte Interessenten zu veräussern und somit das wahre, nostalgische Fliegen den Menschen näher zu bringen.

Mit der Motivation, einem erweiterten Kreise das Fliegen zu Pionierzeiten zu ermöglichen, hat sich das Team für den Bau der F13 neu formiert, somit konnte die Organisation für die erste Kleinserie professionalisiert werden.

In den nächsten Tagen/Wochen wird nun der Rohbau des Rumpfes inklusive Center Box,  an welcher später die Flügel montiert werden, aus Deutschland nach Dübendorf überführt. Dank der aufgebauten Kompetenz und den reichlichen Erfahrungen aus dem ersten Modell wird sich das Team der NAEF Flugmotoren AG der Integration von Motor, Bremsen, Cockpit, Benzin- und Ölsystem etc. annehmen und laufend Serienbereinigungen vornehmen.

Der Terminplan bis zur Fertigstellung ist kompakt und lässt nicht viel Raum für Spielereien. Um den Flieger an den Wunschkunden zu veräussern, muss die F13 Nr.2 bis im Mai 2019 flugtüchtig und zugelassen sein. Dementsprechend laufen die Arbeiten auf mehreren Ebenen und es steht eine anspruchsvolle Winterzeit bevor.

In Anbetracht, dass im Jahr 2019 die Junkers F13 das 100 jährige Jubiläum feiert, strotzt das Team voller Energie, um Teil eines weiteren historischen Momentes zu sein.

Text: Silvio Waldmeier