– 17.06.2019 –

In diesem Jahr steht das 100-jährige Jubiläum des ersten Ganzmetall-Verkehrsflugzeuges an. Unter diesem Stern wurde die Fertigstellung der zweiten F13 auf dieses Jahr terminiert. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Bau des ersten Flugzeugs fliessen dabei laufend in die zweite Version ein.

Mit ein wenig Verspätung konnte der Rumpf der zweiten Seriennummer der Junkers F13 nach Dübendorf transportiert werden. Parallel wurden die Fertigungsprozesse für die Systemkomponenten aufgegleist, um den Erstflug im Sommer 2019 realisieren zu können. Dank den hochqualifizierten Mitarbeitern ist es gelungen, die Qualität der zweiten Maschine weiter zu steigern, indem kleinere Baugruppen vorgefertigt wurden, womit die Integration besser umgesetzt werden konnte.

Nichts desto trotz hat das Team immer wieder neue Hürden vorgefunden, die bewältigt werden wollten. So musste bei den neu entwickelten Komponenten wie Cockpit und Fahrwerk einige Anpassungen an den Schnittstellen vorgenommen werden, damit diese in einem zweiten Anlauf wie geplant hergestellt werden konnten.

Derartige Hürden sind bei solchen Projekten jedoch ganz normal und können dank innovativen Lösungansätzen schnell und professionell aus dem Wege geräumt werden.

Aktuell wird die Steuerung am Rumpf und an den ebenfalls eingetroffenen Flügeln fertiggestellt. Auf der System-Seite wurde der Motor in den Rumpf integriert und nun werden die Cockpit- Komponenten installiert und mit den entsprechenden Sensoren am Motor und seinen Flüssigkeitssystemen verdrahtet.

Zum Abschluss wird in den kommenden Monaten das Heck mit Flosse und Rudern komplettiert und das Fahrwerk mit dem Rumpf vereint. Danach folgt eine Testreihe am Boden um zu prüfen, ob die Systeme alle wie geplant funktionieren.

Das Team rechnet damit, die Seriennummer zwei im Verlaufe des Sommers mit unserem Testpiloten einzufliegen und danach an die Interessenten auszuliefern.

Text: Silvio Waldmeier