-05.03.2024-

Das Mob Flab Lwf System RAPIER checkte am 22.02.2024 in die Halle 2 neben dem P-16 unseres Flieger-Flab-Museum ein. Die Komponenten der RAPIER-Feuereinheit (FE) 11-34 vom RUAG-Standort Zweisimmen im Berner Oberland wurden letzte Woche angeliefert und in Dübendorf abgeladen.

Im Jahr 1984 führte die Schweizer Armee das Mob Flab Lwf System RAPIER ein. Es wurde in Grossbritannien für die Abwehr von schnell- und tieffliegenden Kampfflugzeugen und Helikoptern entwickelt. Im Falklandkrieg 1982 stand es auf Seiten der Briten im Kampfeinsatz gegen argentinische Kampfflieger. Die Schweizer Armee setzte RAPIER in einer ersten Phase zu Gunsten des Schutzes der mechanisierten Verbände des Heeres ein und danach für den Raumschutz und Schutz von Objektgruppen. 2022 fand der letzte Ausbildungsdienst bei der Truppe statt.

Unter fachkundigen Anweisungen von Major Pascal Wettstein – ehemaliger Einheitskommandant einer Mob Flab Lwf Batterie – und vielen engagierten Kollegen wurde das System in der Halle 2 aufgestellt.

Gemäss taktischer Aufstellung im Feld wurde die RAPIER-Feuereinheit ebenso auf einer Linie platziert. Ganz links steht der Folgeradar, in der Mitte das Bediengerät, sowie das optische Richtgerät und ganz rechts ist der Lenkwaffenwerfer mit dem Suchradar und dem Kommandosender zu sehen. Die Beschriftungstafel in Deutsch und Französisch sind bereits vorhanden. Was noch ausstehet, sind die notwendigen Beschreibungen und «Geschichten» für das Führerhandbuch.

In der zweiten Jahreshälfte 2024 ist ein Vortrag über die Geschichte, den Einsatz und Funktion des RAPIER-Systems für unsere Mitglieder und andere Interessierte geplant.

Unser Flieger Flab Museum ist um eine Attraktion reicher!

Bei dieser Gelegenheit möchten wir nochmals allen Beteiligten herzlich für Ihren Einsatz und die grosse Unterstützung danken!

Text und Fotos: Beat Benz



Ein herzliches Dankeschön an all unsere Sponsoren.